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Jeder Mensch hat Ängste. Sie Äußern sich in den unterschiedlichsten Momenten und Situationen. Manche Ängste sind hilfreich, sie sichern unser Überleben, aber die meisten anderen Ängste halten uns nur davon ab, unser Leben so zu führen, wie wir es uns wünschen. Warum du deine Ängste betrachten solltest und es existenziell wichtig ist, ihnen auf den Grund zu gehen, erfährst du jetzt.

„Tu, wovor du dich fürchtest und das Ende der Angst ist dir gewiss.“

In jedem Mensch steckt Angst

Oftmals stecken wir so fest in einem System, dass wir gar nicht wirklich erkennen was uns Angst macht. Auch gibt es viele Situationen, wo wir unsere Ängste erkennen, sie uns aber selbst so gut rechtfertigen, dass wir uns nicht weiter fragen, ob sie uns im Leben blockieren. Jeder Mensch hat Ängste. Sie schützen uns in vielen Situationen, um zu überleben. In sehr vielen anderen Situationen rauben sie uns einfach nur die Energie. Ich hatte rückblickend Jahre lang Ängste vor Veränderung, doch es war mir nicht bewusst. Ich habe mir ein System erschaffen, in dem ich mir immer gut rechtfertigen konnte, wieso ich das eine oder das andere nicht tue. Ich habe Jahrelang nie gedacht, dass mich meine Ängste blockieren oder vielleicht sogar von einem erfüllteren Leben abhalten. Durch die Unterdrückung meiner Gefühle, kollabierte irgendwann mein System. Das war zu dem Zeitpunkt ziemlich mies, aber der allerbeste Wake-Up-Call meines Lebens! Heute habe ich Methoden erlernt, die mir relativ zügig zeigen, ob ich aus Angst bestimmten Situationen ausweiche und gleichzeitig helfen sie mir dabei, wie ich diese Schritt für Schritt überwinden kann. Diese möchte ich mit dir teilen.

So erkennst du deine Ängste

Ängste erkennst du in vielen Fällen daran, dass die aufkommende Situation dir Unbehagen bereitet. Hierbei unterscheide ich zwei unterschiedliche Situationen. Die eine, in der ich bereits bin und die mir Angst macht und die andere, der ich mich nicht stelle, weil die Angst mich davon abhält. Die erste Angst lässt sich meistens einfacherer erkennen, da sie klare Signale, psychische und körperliche, sendet. Fühlst du dich zum Beispiel an Sylvester in einer großen Menschenmenge unwohl spürst du auch direkte körperliche Auswirkungen, gegen die du dich meistens nicht wehren kannst, daraufhin folgen deine Gedanken und deine Angst ist klar erkennbar. In so einer Situation kannst du deine Angst benennen und dein Verstand versucht sehr schnell nach Lösungen zu suchen, um dich zu schützen. Mir ist zuletzt eine sehr klare Angstsituation passiert. Ich stieg mit vielen Taschen aus dem Taxi und ein fremder Mann griff nach meinen Taschen. In dem Moment durchfuhr mich so eine Angst, dass er mir die Taschen klaut (in Kolumbien, es war Abend und dunkel, direkt neben einem Park, in dem sich „fragwürdige“ Personen aufhalten). Mein Herz raste, meine Hände wurden schwitzig und ich wusste: „ich habe Angst“. Es stellte sich heraus, dass er mir nur beim Tragen helfen wollte.

Die versteckte Angst

Die viel herausfordernde Angst ist die, die ich auf den ersten Blick nicht direkt als Angst ausmachen kann. In vielen Fällen, wählen wir die „bequemere“ Art und Weise, uns diese Ängste zu erklären. Ich liste einfach mal ein paar Beispiele auf und erkläre danach, was wirklich dahinterstecken kann. Unser Verstand sagt uns:

  • Ich habe kein Geld
  • Ich kann das sowieso nicht
  • Ich habe nicht die richtigen Freunde/das richtige Umfeld
  • Ich habe keine Zeit
  • Das macht doch niemand

Bestimmt findest du dich in einer dieser Statements wieder bzw. hast sie auch schonmal benutzt. Auch ich erwische mich dabei. 😉 Ich möchte für jedes Statement ein Beispiel geben, um zu veranschaulichen, wie du deiner Angst auf die Spur kommen kannst.

Ich habe kein Geld – viele Menschen wünschen sich Veränderung, doch meinen, dass sie sich nicht verändern können, weil ihnen das Geld fehlt. Geld steht in vielen (ganz klar nicht in allen) als Indikator für deine Angst. „Wenn ich mehr Geld hätte, dann würde ich…“ Es mag sein, dass wenn du wirklich mehr Geld hättest, mehr Möglichkeiten hättest. Es bedeutete aber nicht, dass du keine Möglichkeiten hast, weil du weniger Geld hast. Und genau hier greift deine Vermeidungsstrategie ein. Du glaubst nicht weiter zu kommen, weil dir etwas fehlt, gibst dir aber keine Möglichkeit, dich zu fragen, was wirklich dahintersteckt, da du dich mit dem erstbesten Argument (kein Geld) abgefunden hast. Wie du erkennen kannst, ob das Geld nur ein vorgeschobener Grund ist, erfährst du gleich. 

Ich kann das sowieso nicht –  ist einer der häufigsten Anzeichen dafür, dass unsere Angst aus uns spricht und wir unsere Wünsche nicht umsetzen. Ich führte zuletzt noch ein Gespräch, in dem mir eine Freundin sagte, dass sie so gerne Klavier spielen würde, aber da sie davon ausgeht, dass sie für das Erlenen zu alt wäre, es sich nicht lohnen würde damit anzufangen. Damit hat sie sich abgefunden und hat der Situation und ihrem großen Wunsch keinen Raum mehr gegeben, um zu erfahren, was sie denn wirklich davon abhält. Wofür sind wir denn in diesem Leben zu alt? Ich lernte eine 80- jährige Damen kennen, die in ein „Granny Aupair“ in den USA gemacht hat, um Englisch zu lernen!!! Dieses Beispiel zeigt ganz klar, dass wir alles schaffen können und das wir uns viel zu schnell von falschen Glaubenssätzen limitieren lassen! 

Ich habe nicht die richtigen Freunde – wie oft meinst du, dass dich dein Umfeld von etwas abhält? Gerade in meiner momentanen Lebenssituation, wo ich mich bereits seit 5 Monaten im Ausland aufhalte, hörte ich häufig, dass das andere auch gerne machen wollen, aber nicht die richtigen Freunde hätten, die daran ebenfalls Interesse hätten. Oder auch höre ich nicht selten, dass sich Menschen eine aktivere Freizeitgestaltung wünschen, aber nicht das richtige Umfeld haben, dass da mitziehen würde. Was steckt denn wirklich dahinter? Es mag absolut sein, dass deine Freunde nicht in allen Punkten die gleichen Interessen wie du haben, aber wieso bedeutet es, dass du deshalb die Erfahrungen die du dir wünschst nicht machen kannst? Hast du dich das schonmal gefragt? Oder hast du die Situation ebenso akzeptiert und angenommen?

Ich habe keine Zeit – Einer meiner „Lieblingsausreden“😊 Wenn ich mehr Zeit hätte, dann würde ich mein Leben anders gestalten. Wenn ich mehr Zeit hätte, dann hätte ich mich schon um einen anderen Job kümmern können. Dazu fallen dir bestimmt auch unzählige Bespiele ein. Die liebe Zeit ist eines der „einfachsten Methoden“, um sich nicht weiter mit sich selbst und der Situation auseinanderzusetzen. Und vor allem so schön gesellschaftlich anerkannt😊 Keine Zeit zu haben, hört sich so schön beschäftigt an und bedeutet meistens auch, dass wir fleißig und produktiv sind. Aber vergessen wir dabei oft abzuschätzen, ob das, womit wir uns so sehr beschäftigen, auch wirklich zu unseren Gunsten ist!

Das macht doch niemand – dich selber limitieren, weil es deiner Meinung nach niemand macht und du es deswegen auch nicht machen kannst. Und wenn du keine Vergleichspunkte hast, kein Vorbild, kein anderes Beispiel von Bekannten oder Freunden, die es dir bereits vorgemacht haben, erklärst du es direkt für unmöglich und es wird von deiner Liste gestrichen. Schade. So einfach kann es sein aus deiner Angst heraus zu handeln und dir jegliche Chance auf Neues und Weiterentwicklung zu nehmen. Mehr gibt es dazu erstmal nicht zu sagen. Die Auflösung folgt jetzt. 

So kommst du deinen Ängsten auf die Schliche

Alle oben genannten Beispiele haben eins gemeinsam und das macht es für dich viel einfacher, als vielleicht gedacht. Das ist erstmal die gute Nachricht. Sobald du eine der genannten Beispiele oder auch alle anderen Situationen, die du dir durch Dinge im Außen erklärst und nicht machst, aufkommt, kannst du folgende Herangehensweise testen.

Step 1 – Wahrnehmen und Reinspüren

Den 1. Ablehnungsimpuls wahrnehmen. „Ich bemerke, dass sich durch diese Situation oder durch diesen Umstand ein Widerstand in mir ausbreitet“. Das wahrzunehmen und dein Bewusstsein zu schulen ist 80% deines Erfolgs. Hört sich ganz einfach an, oder? Und jetzt kommt die schlechte Nachricht, ist es aber leider nicht. Dein Bewusstsein wurde von dir jahrelang in eine andere Richtung trainiert. Deine Gedankenmuster haben sich gefestigt und diese zur Durchbrechen erfordert Training.

Die 1. Übung lautet also zu spüren, wann du in welchen Situationen Widerstand entwickelst und diesen überhaupt mal wahrzunehmen, als ihn nur als: „Ich bin gestresst“ abzutun. Beobachte dich in diesen Situationen und bleibe kurz bei dem Impuls, versuche tiefer zu gehen, als es einfach abzulehnen und eine Verbindung mit einem tieferen Gefühl, einer Angst, zu erspüren.

Step 2 – die Erkundungsreise der Angst

Wenn du dann Erfahrungen mit dem Beobachten machen konntest und gespürt hast, dir eine Minute Zeit genommen hast, was der Widerstand in deinem Körper auslöst, kann der nächste Schritt folgen. Wichtig ist Step 1 täglich zu trainieren. Als ich mit dieser Übung begann, dachte ich am Anfang noch: „jeden Tag? Ich habe nicht jeden Tag Widerstände.“ Ich wurde eines Besseren belehrt😊 Wenn du also deine Widerstände erwischst, versuche wieder Kontrolle zu übernehmen und stelle dir folgende Fragen, die dir dabei helfen deiner Angst auf den Grund zu gehen:

  • Was könnte mir im schlimmsten Fall passieren, wenn ich es trotzdem mache?
  • Was brauche ich im besten Fall, um mich dafür zu entscheiden?
  • Wie kann ich mich am besten unterstützen?
  • Wie bereite ich mich am besten vor?
  • Welche weiteren Gefühle spüre ich noch? (Scham, Selbstverachtung, Mitleid)

Diese Fragen bedeuten noch nicht, dass du deine Ängste überwunden hast, aber sie geben dir die Möglichkeit tiefer in sie einzutauchen und mal wirklich zu prüfen, ob du ernsthaft keine Zeit hast oder ob du dich vor der Reaktion oder den Konsequenzen fürchtest. So kommst du deinen Ängsten näher und kannst sie besser greifen. Denn wenn du deine Ängste weiterhin hinter deinen Ausreden versteckst, wird das unbefriedigte Gefühl immer bleiben und im schlimmsten Fall größer werden. Unterbewusst spürst du, dass es eigentlich dein Weg wäre oder deine Möglichkeit es endlich zu versuchen, aber deine Angst ist zu laut und dein Verstand (der dich mit der Angst konfrontiert) versucht dich permanent vom Gegenteil zu überzeugen.

Die versteckte Stimme der Angst

Wieso es uns so schwer fällt die Angst zu identifizieren liegt daran, dass sie sich sehr gut versteckt und sich sehr gut logisch (über deinen Verstand) argumentieren kann. So dass wir schon das Gefühl haben die Situation sehr gut durchdacht zu haben 😉 Ein Beispiel: In den meisten Fällen reden wir uns selber ein, dass es gut wäre eine bestimmte Situation (vor der wir Angst haben) zu umgehen. Wir erzählen uns so gute Argumente, dass wir am Ende stolz sind, es nicht getan zu haben. Ich beobachte das auch oft an mir und schmunzle dann sehr häufig über mich selbst. Obwohl ich jahrelang einer Illusion hinterhergerannt bin und es mir nicht gut ging, habe ich so gute Argumente gefunden, die sehr gut rechtfertigten, wieso ich sehr clevere Entscheidungen getroffen habe. Ein Bekannter sagte zuletzt zu mir, dass er so gerne mal nach Thailand reisen würde und als ich ihn fragte wieso er das noch nicht getan habe, er mir sagte, dass er niemanden hat, der mit ihm diese Reise antreten könnte. In dem Moment stellt sich mir die Frage, ob der Wunsch wirklich so groß ist oder die Angst auf eine Fernreise zu gehen evtl. viel höher ist? Beobachte dich genau, höre dir zu und stelle dir die oben genannten Fragen, um dir selber auf die Schliche zu kommen.

Wieso es so wichtig ist deine Ängste zu überwinden

Angst ist in den meisten Fällen nicht hilfreich. Deine Angst prophezeit Szenarien in der Zukunft, die du zum jetzigen Zeitpunkt einfach nicht wissen kannst. Diese „gruseligen“ Vorstellungen schwächen dich aber so sehr, dass du deine Energie, die du für dein Ziel brauchst, gar nicht voll nutzen kannst. Das heißt, du belastest dich jetzt mit Problemen, die 1. noch nicht aufgetreten sind und 2. vielleicht auch niemals auftreten werden! Nachdem ich mich für den Aufenthalt in Kolumbien entschieden habe, hatte ich einige Momente, in denen ich große Angst verspürte. Ich habe mir Fragen gestellt, wie: was ist, wenn ich niemanden kennen lerne? was ist, wenn es mir nicht gefällt? was ist, wenn ich mich einsam fühle? Diese Angst hat mir überhaupt nichts gebracht, da ich mir diese Fragen nur beantworten konnte in dem ich es teste und die Erfahrung vor Ort mache. Ich habe mich in besseren Momenten gefragt: „ok, was kann im aller schlimmsten Fall passieren?“ und die Antwort kam mir ganz klar: „dann fliege ich nach Hause“. Mit diesem Gedanken bin ich nach Kolumbien geflogen und kann heute nach 4 Wochen sagen, dass es einer der besten Entscheidungen meines Lebens war! All meine Ängste haben sich in Luft aufgelöst und ich habe all die angsteinflößenden Szenarien, die ich mir vorher ausgemalt habe, nicht erfahren. Ich möchte dir an diesem Beispiel verdeutlichen, dass es unsere eigene Bewertung ist, die eine Situation umsetzbar oder unlösbar machen. Deshalb stelle dir immer die Frage: Was kann im schlimmsten Fall passieren? Und in meinem Fall war der schlimmste Fall, letztendlich gar nicht schlimm 😊

„Angst beginnt im Kopf. Mut auch.“

Lass dich also von aufkommenden Ängsten nicht zu sehr beeinflussen und traue deinem Verstand nicht immer sofort. Beobachte was deine innere Stimme dir sagt, wäge ab, stelle dir die oben genannten Fragen und bewerte neu, ob du deiner Angst folgen möchtest oder vielleicht doch lieber deinem Herzen! ❤ Durch die erhöhte Wahrnehmung und das Beobachten deiner Gefühle (der Angst), erschaffst du einen Raum in dir, der dir erlaubt, neu abzuwägen und zu entscheiden. Außerdem trittst du in die Beobachterrolle, bekommst eine Distanz zu deinen Gedanken und schwächst somit deine Angst, was gleichzeitig bedeutet, dass du dich selber stärkst. Anstatt dich mit den potentiellen Horrorszenarien der Zukunft (die wahrscheinlich eh nicht eintreffen… was wäre, wenn… Hilfe… usw.) zu beschäftigen, bleibst du in deiner Kraft, im Hier und Jetzt und trainierst deine Intuition immer lauter mit dir zu sprechen!

Wie du deine Ängste überwindest

So, nun weißt du, wie du deine Ängste erkennen kannst, mehr Bewusstsein aufbaust und sie mit ein paar einfachen Fragen entwaffnen kannst. Ein großer und wichtiger Teil wäre damit geschafft! Nun geht es aber auch darum, den Mut aufzubringen aus Liebe zu handeln und nicht aus deiner Angst, dafür gebe ich dir 3 weitere wichtige Tipps:

  1. Mach es dir bewusst

Unterstützend zu Step 1 und Step 2, empfehle ich dir, deine Antworten aufzuschreiben, so dass du es einmal schwarz auf weiß vor dir liegen hast. Umso präsenter du dir dein Vorhaben, deinen Ängsten auf den Grund zu gehen, in deinen Alltag integrierst, um so einfacher wird es dir fallen, deine Ängste zu erkennen. Ich habe in vielen Situationen festgestellt, dass mein Verstand mir lediglich „Unsinn“ erzählt und alleine durch diese Erkenntnis wurde ich freier und könnte mich neuen Vorhaben besser hingeben. Es gab aber auch andere Situationen in denen es mir wirklich schwer viel herauszufinden, ob oder welche Angst dahintersteht. Vor allem wenn unsere Gedanken sehr laut werden, starke Gefühle auslösen und es sich unmöglich anfühlt Abstand zu gewinnen und sie zu beobachten. Ich weiß genau, wie sich das anfühlt. Mir hat vor allem geholfen, mir einfach mal ganz klar aufzuschreiben was ich kann, was mir besonders Spaß macht, wofür ich dankbar bin (bester Tipp → täglich Tagebuch schreiben!). Dadurch habe ich es geschafft mich klarer zu positionieren und zu verstehen, was ich in diesem Leben möchte und was ich nicht möchte. Das galt dann in Momenten der Angst, als meine Guideline. Ich konnte mir meine Stärken und Bedürfnisse vor Augen führen und habe mich so selber unterstützt. Am Ende des Artikels kannst du dir mein Workbook herunterladen und selber schauen, wo du gerade im Leben stehst. Gerne freue ich mich auf dein Feedback. So jetzt aber erstmal weiter hier 😊

  1. Jedes Erfolgserlebnis wird gespeichert

Die gute Nachricht ist, dass wenn du mit deiner Erforschungsreise der Angst beginnst, dein Gehirn die Erfolge speichert. Wenn du also nicht deiner Angst gefolgt bist und es trotzdem getan hast, dann wird das gespeichert. Und umso mehr davon gespeichert wird, umso einfacher wird es für dich werden auch in Zukunft der Angst zu trotzen. Sollte ich nochmal in die Situation kommen alleine zu reisen, werde ich mit Sicherheit eine viel entspanntere Herangehensweise haben, als ich sie jetzt beim ersten Mal hatte. Um ein selbstbestimmtes Leben führen zu können ist es fast unerlässlich deinen Ängsten auf den Grund zu gehen, denn ansonsten wirst du in den meisten Situationen nicht das tun, wonach dein Herz sich sehnt und das macht langfristig unglücklich und krank. Die spannende Entdeckungsreise mit alle unseren Up`s & Down`s kann beginnen. Umso näher du dir kommst, um so vielseitiger und bunter wird das Leben.

  1. Verschiebe deinen Fokus

Nun ging es in diesem Artikel in erster Linie darum, sein Bewusstsein zu schärfen und überhaupt wahrzunehmen, ob und welche Angst man hat. Wenn du die beschriebenen Übungen anwendest und deinen Ängsten mehr und mehr auf die Schliche kommst, kannst du langsam anfangen deinen Fokus zu verlagern. Du wirst feststellen, dass du deine Wahrnehmung trainierst und Situationen, in denen du Angst empfindest, schneller und automatischer ausmachen kannst. Wenn das der Fall ist, dann beginne damit deinen Fokus, weg von der Angst und hin zu dem, was du haben möchtest, zu verschieben. Denn das, worauf du deinen Fokus legst, wird mehr! Nimm die Angst (nicht die Ausrede) wahr, wäge neu ab, indem du die oben genannten Fragen stellst und richte deine Aufmerksamkeit auf das, was du ausprobieren/ändern/machen willst! Dadurch hilfst du deiner Intuition, deinem Herzen, mehr in den Vordergrund zu kommen und wirst deine Träume schneller und einfacher wahrwerden lassen! Schau mal bei meinem Artikel zum Thema Fokus vorbei, hier erfährst du warum der richtige Fokus so wichtig ist und wie du deine Aufmerksamkeit neu lenken kannst.

Meine Empfehlungen für dich:

  • Christina hat einen sehr schönen Artikel geschrieben: „So kannst du Sorgen und Ängste überwinden
  • Laura Seiler gibt dir Quicktipps an die Hand in einem sehr gut zusammengefassten kurzen Artikel.
  • Ein tolles Video zu der EFT Methode + Anleitung bekommt ihr hier. Die EFT Methode ist eine super einfache und schnelle Methode, wenn ihr euch nicht weiterhelfen könnt und sehr gestresst seid oder Angst habt EFT (Emotional Freedom Technique) ist eine Akkupressurform in Kombination mit bestimmten Sätzen, die man während des Klopfens spricht. Durch diese Kombination können positive Aussagen schneller in dein Unterbewusstsein gelangen.
  • Hier ist eins der tollsten Bücher, wenn es um Mediation und Achtsamkeit geht. „Gesund durch Meditation“. Es beschreibt die Selbstheilungsprozesse unseres Körpers und wie wir diese anwenden können. MBSR ist mittlerweile in Deutschland anerkannt. Ein sehr interessantes Buch.
  • Um in deine Kraft zu kommen, empfehle ich dir eine geleitetet Meditation von Laura Seiler. Das kannst du super gut am Ende des Tages machen und alles loslassen.
  • Ließ dir auch folgenden Artikel durch, um für dich mehr Klarheit zu gewinnen und um zu verstehen was unterdrückte Gefühle mit dir machen.
  • Hast du die falschen Glaubenssätze und limitierst dich selbst? Prüfe das mal in diesem Artikel. Dieses Tool ist so so wichtig! Unbedingt lesen!
  • Um seine Ängste zu überwinden, musst du ein wenig wissen, wer du bist und was du willst. Wenn du dir da noch unsicher bist, schaue mal bei diesem Blogpost zum Thema Selbstfindung

Ängste zu haben ist vollkommen normal… sich aber trotzdem für die Fülle und Liebe zu entscheiden, seinen eigenen Weg zu gehen und sich zu erlauben ein erfülltes Leben zu führen, geschieht noch viel zu selten! Du brauchst Geduld, Mut und Vertrauen – all das steckt bereits in dir – versteckt unter Ängsten, hinter Systemen und Stolpersteinen, die auf deinem Weg liegen. Lass dich davon nicht unterkriegen und gehe deinen Weg, Stück für Stück. Es geht nicht immer darum sein gesamtes Leben mit einem Schlag zu verändern, auch ganz kleine Situationen und Momente, die du ändern möchtest, können ausreichen, um dich glücklicher und zufriedener zu machen. Leben heißt Bewegung, Stillstand ist der Tod – und genau deshalb: make the move ✨

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4 Comments

  1. Liebe Julia,
    danke für den tollen Artikel. Das mit dem Instrument nicht lernen, weil man denkt, man sei zu alt, kenne ich. So habe ich habe 30 Jahre keins gelernt. Jetzt habe ich mit Keyboard angefangen und es macht sehr viel Spaß. Später möchte ich durch Musik auch noch neue Leute kennenlernen, da bin ich sehr neugierig, weil ich kaum Musiker in meinem Freundeskreis habe und das reicht mir jetzt. Deswegen mache ich eben einfach selbst Musik und irgendwann möchte ich gemeinsam mit anderen Musik machen. Das ist bestimmt toll.
    Liebe Grüße
    Tina von http://www.stadtkoenigin.de

    • Julia Reply

      Hey Tina! Das wirklich toll! Bleib dran und du wirst sehen, dass es genauso passieren wird! Ich wünsche dir, dass du bald in einer Band spielen wirst 🙂

  2. Danke meine liebe für die ausführliche Beschreibung. Ich lese mich gerne durch die verschiedensten Blogs und bei dir habe ich festgestellt, dass ich genauso lebe wie du es hier beschreibst 😊 man darf sich selbst nicht unter Druck setzen 😉

    • Julia Reply

      Hey Vicky, freue mich riesig, dass du dich hier wieder gefunden hast! zwar hast du nichts Neues gelernt, aber deine Prinzipien wiedergefunden 🙂 Und ich gebe dir völlig recht mit dem unter Druck setzten… machmal ist es schwierig die Balance zu finden!

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