Authentisch hier, authentisch dort… wieso, weshalb, warum?

Wir wollen und sollen authentisch sein… Authentizität scheint das neue Trendwort, der neue Trendzustand, das neue Ziel zu sein! Aber was ist da dran? Was bringt uns Authentizität? Warum scheint das der einzige Weg zur Erfüllung zu sein? Ich denke, ich weiß die Antwort… Nur wenn wir authentisch sind, sind wir wer wir wirklich sind. Positiv, negativ, müde, laut, nervig, lustig, beleidigt, liebend oder verärgert – ganz egal was! Um aber authentisch zu sein, müssen wir wissen was wir wollen und was unsere Bedürfnisse sind, zu ihnen stehen und diese mitteilen. Wir müssen uns gut kennen und vor allem den Mut haben, unser Inneres nach außen zu tragen. Und das ist der schwierige Part daran. Um authentisch zu sein, müssen wir unsere Gefühle zulassen, annehmen und zum Ausdruck bringen. Wir müssen uns ein Stück weit verstehen, unsere eigenen Empfindungen wahrnehmen und in der Lage sein, diese auszudrücken. Ein sehr schönes Buch zu diesem Thema ist „Der Mai Tai trinkende Mönch und die Lehre der Authentizität“. Hier wird sehr schön verdeutlicht, was es heißt, du selbst zu sein – mit Ecken und Kanten und vor allem, gegen alle Erwartungen 🙏🏼

Authentisch sind wir, wenn wir unsere Gefühle zulassen und zeigen

Menschen neigen dazu, Gefühle zu unterdrücken. Diese stauen sich dann regelrecht in uns an und werden zu Emotionen, die auf unterschiedliche Weise zum Ausdruck kommen. Wenn wir unsere Gefühle also nicht, in dem Moment wo sie auftreten, fühlen und verarbeiten – entweder innerlich oder im Außen – entladen wir diese als Emotionen zu einem späteren Zeitpunkt. Möglicherweise stauen sich Gefühle in dir an, du fühlst dich nach einigen Stunden oder vielleicht Tagen, gereizt und mental schwach und reagierst in diesem Zustand auf jede Kleinigkeit sehr sensibel. Der eine fängt an zu weinen, andere werden schnell wütend oder auch traurig. Diese Emotionen heften sich dann an irgendwelche Situationen an, die nicht unbedingt etwas mit dem eigentlichen Gefühl zu tun haben. Wir sagen dann oft „ich bin halt gerade genervt“, „irgendwie fühle ich mich depri heute“ oder „ich habe einfach auf nichts Lust“.

In dem Moment, wo wir emotional (über-)reagieren und somit unsere angestauten Gefühle entladen, zeigen wir nicht mehr unser wahres Selbst. Dieses wollte nämlich schon viel früher gefühlt und gesehen werden und zwar in dem Moment, wo sich das Gefühl bei uns gemeldet hat. Trotzdem gehört zu einem authentischen Verhalten auch, dass wir zu unseren Emotionen stehen und diese zeigen, also nicht nur präsent sind, wenn wir unser wahres Selbst sind, sondern auch dann, wenn wir es eben nicht sind. Du bist also auch authentisch, wenn du zu deinem emotionalen genervten, wütenden „Ich“ stehst und dieses zeigst.

 

7 Qualitäten von wirklich Authentischen Menschen. | Bist du du selbst?

 

Authentizität bedeutet Alles an sich zu akzeptieren

Authentizität besagt eben auch, dass wir all unsere Facetten annehmen und vor allem auch zeigen und nichts unterdrücken. Dazu gehört eine große Portion Mut und Selbstbewusstsein. Besonders in den Sozialen Medien strahlen uns sehr viele Menschen immer an und berichten von ihrem wunderbaren Leben… das ist nicht authentisch, sondern eine sehr selektive Präsentation des Lebens. Wir bekommen dadurch den Eindruck, dass es normal ist, immer happy und gut drauf zu sein. Ein gefährliches Bild, was da kreiert wird. Es gibt natürlich auch andere Beispiele, die für Authentizität stehen und sich immer so zeigen, wie sie gerade sind und das beinhaltet jedes Gefühl und jede Emotion.

Das heißt also, ich bin authentisch, wenn ich mich so zeige wie ich bin. Manchmal will ich aber nicht so sein wie ich bin… was mache ich denn dann? Es ist natürlich auf der einen Seite völlig ok, wenn man sein wahres Selbst nicht mit jedem öffentlich teilt, auf der anderen Seite ist es aber eben nicht ok, oder besser gesagt, ungesund, solche Anteile in sich abzulehnen, zu verstecken oder zu überspielen – denn dann sind wir wirklich nicht authentisch. Ganz egal, ob das auf Instagram geschieht oder im engsten Freundeskreis. Wenn ich also glücklich, erfolgreich, zufrieden oder sportlich bin, fällt es mir sehr leicht dies in die Welt zu rufen… schauen wir uns aber mal den anderen Fall genauer an.

Bevor du weiterliest, schaue dir mal meinen Artikel zum Thema unterdrückte Gefühle an. Hier beschreibe ich, warum es so wichtig ist, die eigenen Gefühle zu fühlen, ihnen Raum zu geben und diese wahrzunehmen.

 

Wie gehe ich mit ungewollten Anteilen in mir um?

Solange du Teile von dir ablehnst und diese nicht akzeptieren kannst, wird es dir auch sehr schwerfallen authentisch in diesen Momenten zu sein. Ganz egal worum es bei diesem ungewollten Gefühl geht, ob es Eifersucht, Wut, mangelndes Selbstwertgefühl oder Traurigkeit ist, es ist immer gleich schwierig damit umzugehen. Wenn wir es an uns ablehnen, empfinden wir eine gewisse Scham, wir schämen uns, wenn wir dieses Gefühl zeigen. Dann machen wir uns verletzbar! Wir zeigen uns schwach und angreifbar. Wir bewerten diese Gefühle als etwas Negatives, das haben wir so gelernt und wird wie oben genannt durch Soziale Medien noch bestärkt. Das einzige was wir hier tun können, ist unsere Bewertung zu verändern. Warum ist es etwas Schlechtes, wenn wir Enttäuschung fühlen? Warum willst du dich nicht verletzlich zeigen? Was passiert dann wirklich, wenn du es bist? Eigentlich bist es nur du selbst, der dich deswegen fertig macht. Zu dem Thema Verletzlichkeit kann ich nur immer wieder empfehlen das Buch „Verletzlichkeit macht stark: Wie wir unsere Schutzmechanismen aufgeben und innerlich reich werden“ von Brene Brown zu lesen. Sie beschreibt, wie du deine Verletzlichkeit, egal woher diese rührt, zu akzeptieren, sie lieben zu lernen und sie als eine Stärke einzusetzen!! Mein absolutes Lieblingsbuch!!

Mache dir bewusst, dass alle Gefühle nur temporär sind. Alles geht vorbei. Auch die vermeidlich negativen Gefühle und Empfindungen. Schaue dir zu diesem Thema unbedingt den Artikel „Sich annehmen: Der Schlüssel zum Glück“ an.Hier wird gut beschrieben, warum es so wichtig ist sich anzunehmen und es werden gute Methoden erläutert, wie du dies schaffen kannst! Mehr Tipps zu diesem Thema findest du weiter unten im Artikel ↓

 

Warum sollen wir alles von uns zeigen?

Wenn wir uns nun „schlecht“ fühlen, also ein Gefühl haben, welches wir nicht mögen und nicht fühlen wollen, fällt es uns in der Regel schwerer dieses auch zu zeigen. Wir neigen dazu es zu überspielen oder zu ignorieren. Ein anderer Vermeidungsweg ist, unser nicht gewolltes Gefühl in Wut oder Trauer umzuwandeln und diese dann an anderen Menschen auszulassen. In diesem Moment sind wir nicht mehr authentisch. Kommt dir das bekannt vor? Kennst du diese Momente? Vielleicht ein Moment, indem du am liebsten weinen wolltest und verletzt warst, dich aber zusammengerissen hast und ein Lächeln aufgesetzt hast? Oder du warst sauer und enttäuscht, musstest aber einfach weiterarbeiten, als wäre nichts gewesen? Indem wir diese Gefühle in uns behalten und nicht zeigen, verstärken wir die Ablehnung uns gegenüber. Wir beweisen uns selbst, dass wir so nicht seien sollen und geben uns nicht die Chance zu erfahren, dass höchstwahrscheinlich nichts Schlimmes passiert, wenn wir einfach so sind, wie wir uns gerade fühlen. Indem du dein eigenes Gefühl ablehnst, sagst du dir selbst, unterbewusst, „dieses Gefühl ist schlecht, ich will es nicht“ und genau damit verstärkst du dieses Gefühl!

Die Angst vor der Reaktion anderer Menschen ist meistens größer, als der Mut zu uns zu stehen und genau das hindert uns daran wir selbst zu sein. Zum einen unterdrücken wir unsere Gefühle, da wir Scham empfinden oder wir haben Angst vor den (vermeidlichen) Konsequenzen, die üblicherweise lediglich eine Phantasie unseres Verstandes sind. Das ist ein Teufelskreis aus dem es gilt auszubrechen. Wir müssen uns zumindest die Chance geben zu erfahren, dass es gar nicht so schlimm ist, wenn wir unsere Gefühle zulassen und diese teilen. Denn nur so können wir über uns hinauswachsen und lernen mehr zu uns zu stehen und authentischer zu sein.

 

Bist du authentisch? Wie oft verstellt du dich?

Nun überleg dir, wie oft du dich verstellst, eine Rolle spielst und anders reagierst oder agierst, als du in Wirklichkeit fühlst. Geschieht dir das 1x pro Woche, 1x pro Tag oder vielleicht 5x pro Tag? Reflektiere deine letzte Woche und sei ganz ehrlich zu dir. Schreibe dir diese Situationen einmal auf und schaue, ob es Gemeinsamkeiten in den Situationen gibt. Sind ähnliche Leute involviert, ähnliche Gefühle, die du versteckst oder eine ähnliche Situation? Passiert dir das öfter auf der Arbeit oder bei gewissen Freunden. Vielleicht bei deiner Familie? Identifiziere diese Situationen und schaue dann, welches Gefühl damit verbunden ist. Betrachte es auf zwei Ebenen:

  • finde auf der einen Seite heraus, was dich daran hindert dein wahres Gefühl zu zeigen. Hast du Angst vor den Konsequenzen? Welchen Konsequenzen? Hast du Erwartungen? Wie sehen die aus? Schaue dann…
  • auf der anderen Seite, welches Gefühl/welchen Gemütszustand du nicht zeigen möchtest. Ist es dein Ärger einer bestimmten Person gegenüber? Deine Liebe? Traurigkeit? Welches Gefühl versteckst du lieber und bewertest als unangebracht?

Nun schaue genau hin und versuche herauszufinden, warum du diese Gefühle empfindest. Was erzählt dir dein Verstand da genau? Hast du eine negative Erfahrung gemacht und bist deshalb zurückhaltend? Warum bewertest du dieses Gefühl so? Hast du das so gelernt? Bewerten es deine Freunde und Familie genauso? Zweck dieser ganzen Betrachtung ist es, genauer hinzuschauen und festzustellen, wie deine Gefühle und dein Verstand zusammen oder sogar gegeneinander arbeiten. Oftmals hilft eine nüchterne Beobachtung und Auseinandersetzung mit der eigenen Gefühls- und Gedankenwelt schon, etwas Abstand zu bekommen und neue Sichtweisen zu entwickeln.

 

So kannst du authentischer sein

Zum einen ist es unerlässlich, dass du dich selber so annimmst wie du bist. Das ist eine große Aufgabe und seien wir ehrlich, das kannst du nicht durch ein paar Atemübungen herbeirufen… die gute Nachricht ist, dass es viele Übungen und Methoden gibt, die dich dabei unterstützen und, Remember: der Weg ist das Ziel 😉 Was du definitiv machen kannst und was relativ schnell einen Impact auf dein Leben haben wird, ist Meditation. Ich sage es immer wieder… und es ist einfach so… Meditation ist eins der mächtigsten Tools und wird dir in diesem Fall dabei helfen, mehr Gelassenheit zu entwickeln, dich von deinen Gedanken zu distanzieren und das wichtigste – du wirst lernen mehr im Moment zu sein und Dinge einfach „sein“ zu lassen. Einfach da sein. Einfach geschehen lassen. Weniger bewerten. Und das ist so großartig und wird dein Leben sehr bereichern! Davon abgesehen, schlage ich dir folgende Methoden vor, um ein authentischeres Leben zu führen und somit mehr du selbst zu sein:

  1. Lerne dich selber besser kennen

Um deine Gefühle zum Ausdruck zu bringen, musst du diese fühlen und annehmen. Dafür musst du deine Gefühle verstehen, sie deuten können und wissen, was deine Bedürfnisse sind. Lese dazu meinen Artikel zum Thema Selbstfindung, hier beschreibe ich, welche Methode du anwenden kannst, um dich besser kennenzulernen! Wichtig ist, deinen Fokus auf dich zu lenken. Nutze diese Zeit, um dich selbst besser kennenzulernen und fühle in dich hinein. Nimm dir Pausen vom ständigen herumtippen auf deinem Handy, Pausen von deinen Freunden, deiner Familie und deinem Job. Lenke deinen Fokus dabei nicht nur auf deine Gedanken und deinen Verstand, sondern ganz bewusst auf deine Gefühle. Wenn du zum Beispiel einen negativen Gedanken hast, also sehr „in deinem Kopf“ feststeckst, lenke deinen Fokus auf deinen Körper und spüre in dich hinein, um herauszufinden, wie sich der Gedanke „anfühlt“. Diese Übung hat drei Benefits. Du wirst automatisch von deinem ungesunden Gedanken weggeführt, stärkst du die Verbindung zu deinem Körper und gleichzeitig stellst du fest, dass jedes Gefühl sich permanent verändert und nichts von Dauer ist.

  1. Erhöhe dein Bewusstsein

Schärfe dein Bewusstsein, vergrößere dein Mitgefühl und stärke so die Verbindung zu dir. Wenn du anfängst dich mehr mit dir, deinen Gedanken, deinen Gefühlen und dem Zusammenspiel derer zu beschäftigen, wirst du automatisch dein Bewusstsein vergrößern. Dieses hilft dir dabei mehr du selbst zu sein und besser zu verstehen, welche Bedürfnisse du hast. Sobald du diese kennst, wird dein Verlangen diese zu befriedigen immer größer werden und es wird dir leichter fallen, dementsprechend zu handeln. Wichtig hierbei ist es, dass du geduldig bist. Sei nicht zu hart zu dir und erlaube dir Stück für Stück durch diesen Prozess zu gehen. Fange an und du wirst sehen, eins kommt zum anderen. Neugierde ist eine sehr hilfreiche Eigenschaft in diesem Prozess. Bleibe offen und entdecke neue Seiten an dir. Versuche bei deinem Gefühl zu bleiben und weniger in deinem Verstand.

  1. Sei dort, wo du DU bist!

Achte bei deiner Planung und Zeitverteilung darauf, dich mit Menschen oder an Orten aufzuhalten, wo du DU sein kannst. Finde heraus, in welchen Situationen oder mit welchen Menschen du dich besonders wohl, akzeptiert und sicher fühlst. Das ist ein sehr gutes Umfeld, um zu „üben“ du selbst zu sein. Es ist zwar langfristig besser, wenn du keine bestimmte Umgebung oder keine bestimmten Personen „brauchst“, damit du dich besser fühlst, jedoch ist es zur Übung ein ganz klarer Vorteil und wird dir helfen mehr und öfter dieses schöne Gefühl zu fühlen. Es wird dich stärken und du wirst ein größeres Verlangen empfinden, dich immer öfter so fühlen zu wollen. Daher geh in dieses Gefühl rein, so oft du kannst! Selbst wenn es am Anfang durch etwas im Außen getriggert wird – du hast genügend Zeit, die Stärke und das Gefühl in dir zu generieren.

  1. Werde unabhängig von Meinungen anderer

Vertraue dir, deinen Gefühlen und Bewertungen. Schau nicht immer nach Links und Rechts, um dich durch andere Meinungen und Menschen abzusichern. Erlaube dir eine eigene Meinung oder eben auch keine Meinung zu haben. Du musst nicht sein wie andere oder einem gewissen Trend folgen, du darfst einfach so sein wie du bist. Mache dir das bewusst und wenn du Zweifel oder Ängste hast, dann schaue da genauer hin. Mache dir klar, warum du Angst hast deine Meinung zu äußern bzw. warum du dich lieber einer anderen Meinung anschließt, als deine eigenen zu äußern. Schreibe dir diese Situationen auf, damit du sie ganz klar vor Augen hast. Das bedeutet nicht, dass du ab heute ein Querulant sein musst und immer gegen den Strom schwimmen sollst!! Stelle einfach sicher, dass du das, was in dir ist, nach außen trägst und deine Bedürfnisse befriedigt werden. Das hat nichts mit Egoismus zu tun, sondern lediglich mit deiner persönlichen Weiterentwicklung ❤

  1. Beachte deine Bedürfnisse

Nun spreche ich dir ganze Zeit von DEINEN Bedürfnissen. Finde heraus welche das sind. Wann, wie und warum du diese hast. Das wichtige und schwierige hierbei ist herauszufinden, welche das ganz genau sind. Das Thema hat sehr viel mit Selbstfindung zu tun und einer guten und stabilen Verbindung zu dir und deinen Gefühlen. Aufgrund unserer Erziehung und dem starken Einfluss unserer Gesellschaft (Medien, Industrie, etc.) glauben wir oft zu wissen, was wir wollen. Unsere Eltern haben es uns schließlich seit unserer Kindheit gesagt und die Werbung im TV bestätigt es jeden Tag. Hier ist Vorsicht geboten! Es ist sehr gut möglich, dass dies nicht DEINE Bedürfnisse sind, sondern die, die dir durch dein Umfeld „eingeredet“ worden sind. Das ist ziemlich normal und auch mir so passiert. Wenn du Pech hast, wirst du unglücklich und/oder rennst in ein Burnout, daher lohnt es sich sehr, hier nochmal genauer hinzuschauen. Auch hier ist es wieder unerlässlich eine gute Verbindung zu deinem Körper und deinen Gefühlen zu haben. Meditation, Yoga, die „richtigen“ Freund oder Bücher, können dir hier extrem weiterhelfen!

  1. Gefalle vor allem dir selbst

Es ist ein natürlicher Instinkt, ein natürliches Verlangen, gemocht zu werden. So haben wir es gelernt, als wir ein Kind waren. Waren wir lieb, wurden wir belohnt. Haben wir unseren Eltern gefallen, wurden wir akzeptiert und für „gut“ und „richtig“ erklärt. Dieses tief sitzende Verhalten bestimmt auch im Erwachsenenalter unser Vorgehen, unsere Entscheidungen und unser Auftreten. Mache dir bewusst, dass es in deinem Leben hauptsächlich um dich geht, dein Glück, deinen Weg und deine Bedürfnisse. Das heißt nicht, dass du andere Menschen verletzen sollst, unfair sein darfst oder ich dich zum Egoismus motivieren möchte… Nein… hier geht es mehr darum, das du dir ein guter Freund/eine gute Freundin bist und weniger dich selber vernachlässigst, damit andere Menschen glücklicher sind. Mache dir bewusst, dass DU wichtig bist und achte auf dich und deine Gefühle und Bedürfnisse. Solche alten Glaubenssätze kannst du sehr gut auflösen, in dem du dir neue definierst. In deinem Unterbewusstsein mag nun gespeichert sein „ich muss es allen recht machen“, was dazu führt, dass du deine eigenen Bedürfnisse vernachlässigst. Sage dir stattdessen lieber „ich befriedige meine Bedürfnisse und achte auf mich“. Lese dazu meinen Artikel zum Thema Glaubenssätze, hier erfährst du genau, wie das funktioniert und wie du neue Annahmen über dich in deinem Unterbewusstsein manifestieren kannst.

 

Meine Empfehlungen für dich auf einen Blick:

 

Ein 100%ig authentisches Leben zu führen ist ein großes Ziel. Es gehört eine Menge persönliches Wachstum, Bewusstsein, Mut, Vertrauen und Stärke dazu. Gehe in kleinen Schritten voran und versuche jede Situation separat zu betrachten und Stück für Stück authentischer zu werden. Du wirst bemerken, dass du in diesem Prozess auch dir immer näherkommen wirst. Dein Selbstbewusstsein wird sich erhöhen, dein Mitgefühl wachsen und deine Selbstliebe wird automatisch immer mehr in den Mittelpunkt rücken. Ich hoffe du hast Lust auf diese spannende Reise und trägst in Zukunft mehr und mehr DICH in die Welt.

 

 

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