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Yoga hat alles für mich verändert! Wenn ich irgendjemand irgendeinen Tipp geben darf, dann ist es der, mit Yoga anzufangen… egal wann, egal wer und egal wo. Yoga kann sich einfach nur positiv auswirken und damit meine ich noch nicht mal den sportlichen Effekt.

Zwei Dinge sind vorab noch zu erwähnen. Erstens ist jeder Mensch anders, also nimmt anders wahr. Manche Menschen fühlen sich durch visuelle Dinge schnell angesprochen, andere reden darüber oder lesen das geschriebene Wort. Ich bin da eher der körperliche Typ. Durch meinen Körper, kann ich Gefühle und Empfindungen besser wahrnehmen, ausdrücken und verstehen. Somit setzt Yoga bei mir an genau der richtigen Stelle an. Zweitens gehe ich davon aus bzw. behaupte ich, dass nur sehr wenig Menschen ihrem Herz folgen und “bei sich” sind, so wie ich es auch nie war. Das Bewusstsein für den eigenen Geist und Körper erlernen wir ja nicht in der Schule, das kann einem nur das Leben lehren und man muss gleichzeitig offen und bereit dafür sein.

Yoga ist ein Prozess, eine Reise, die sich stetig verändert und weiterentwickelt.

Als ich damit anfing, war mir nicht klar, was für ein Potential dahinter steckt. Für mich war es in dem Moment einfach wichtig, ein gutes Workout zu betreiben, was mich fordert und mir im besten Fall noch neue Energie gibt. Natürlich hatte ich vorher schon von den anderen Eigenschaften gehört, habe mir aber nie vorstellen können, wie dieser “Sport” eine solche Auswirkung auf das Leben haben kann. Nun weiß ich es besser 🙂

Zuerst war ich noch sehr ehrgeizig und wollte mich schnell verbessern. Habe mich danach bewertet, wie flexibel oder stark ich war. Dieses Denken hat sich relativ schnell gelegt und ich habe eine entspannte Einstellung zu der Praxis bekommen. Durch den anfänglichen Ehrgeiz bin ich fast täglich ins Yoga Studio gefahren und konnte dadurch schnell merken, dass es mir anders bzw. besser ging danach. Durch die herausfordernden Übungen konnte ich erstmals wieder den Kopf abschalten und habe gleichzeitig meine Körper sehr intensiv gespürt. Durch die gezielten Asanas (Stellungen), die immer wieder andere Regionen des Körpers, oder Chakren, ansprechen, war diese Veränderungen viel intensiver und deutlicher zu bemerken, als beim gewöhnlichen Muskel- oder Ausdauertraining. Ich habe regelrecht gemerkt, wie sich Blockaden bei mir aufgelöst haben, wie Energien wieder geflossen sind und sich der Körper mit dem Geist verbunden haben. Die Kombination von Balance, Konzentration, Kraft und Atemtechnik wirken so gezielt auf alle Sinne, das sich alles innerlich verbindet, neu sortiert und zurück auf seinen Platz geht.

Man lernt wieder zu spüren, nach Innen zu schauen und wahrzunehmen.

Für mich war das der Anfang von allem. Erst durch die Yogapraxis habe ich wieder eine Verbindung zu meinem Körper und meinen Empfindungen aufbauen bzw. wahrnehmen können. Ich habe das erste mal wieder bewusst inne gehalten und mich beobachtet. Und das sind exakt die zwei Sachen, die mir zu dem Zeitpunkt gefehlt haben um glücklich zu sein: Wahrnehmung und Bewusstsein, die Verbindung zu mir selbst.

Immer wenn ich davon erzähle, kann ich mit den gleichen Worten anfangen: “Boah.. in den letzten 6 Monaten hat sich meine Yogareise schon wieder so extrem weiterentwickelt”.. egal wie lange ich Yoga nun schon mache, es geht immer weiter und gewinnt immer wieder an neuer Qualität!

 

 

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