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Liebe dich selbst, haben sie gesagt

Das Allheilmittel Selbstliebe… wenn ich über das Verhalten, die Verletzungen oder die Lebensweise von mir und anderen philosophiere, komme ich oft zu dem Entschluss: „fehlende Selbstliebe“. Es scheint, dass fast all unsere Probleme auf zu wenig Selbstliebe zurückzuführen sind. Sie ist der Ursprung und Basis unserer Verhaltensweisen und überträgt sich in all unsere Lebensbereiche. Man kann immer wieder lesen das, wenn du dich selbst liebst, du keine Probleme mehr hast! Alles schön und gut, aber wie geht das? Was ist Selbstliebe überhaupt und wie merke ich, ob ich mich genug liebe oder nicht?

„To love oneself is the beginning of a lifelong romance” – Oscar Wilde

Auch wenn Oscar Wilde hier von einer Romanze spricht, hat Selbstliebe weniger mit romantischer Liebe zu tun, sondern mehr mit Akzeptanz, Annahme und dem daraus entsprechenden Handeln. Zu lernen, sich und seine Bedürfnisse anzuerkennen und diese auch nach außen zu vertreten ist ein Akt der Selbstliebe. Dafür muss man aber eben wissen, welche Bedürfnisse man wirklich hat und den Mut entwickeln diese auch zu leben.

 

Warum es uns so schwer fällt uns selbst zu lieben

Selbstliebe wird oft mit Selbstsucht verwechselt. Zum einen tuen wir das selber und zum anderen geschieht das von außen. Wenn wir in unserem Sinne handeln, uns etwas Gutes tun oder unsere eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund stellen, führt das oft zu Missverständnissen und kann leicht von unserem Umfeld als egoistisch oder selbstsüchtig beurteilt werden. Beides sind Eigenschaften die niemand gerne zugeschrieben bekommen möchte! Daher ist es wichtig den Unterschied genau zu verstehen.

„Egoismus entsteht aus Mangel an Selbstliebe“ – Andreas Tenzer

1. Wir wollen nicht egoistisch sein

Wir sind egoistisch, wenn wir etwas nicht gönnen können. Wenn wir jemanden absichtlich und bewusst weniger von etwas geben wollen und im direkten Vergleich zu uns, diesem Menschen weniger wünschen, als wir es haben. Wenn wir seine Bedürfnisse einfach ignorieren und unsere darüber stellen. Wenn wir mehr Selbstliebe für uns empfinden würden, wäre unser Mitgefühl wesentlich ausgeprägter und wir würden eben genau so nicht handeln. Das kann ein schmaler Grat sein, da es natürlich Situationen gibt, wo wir uns zurückhalten oder eben genau diese, wo unsere Bedürfnisse und Gefühle im Vordergrund stehen.

2. Wir wollen von anderen gemocht werden

Verlange nicht das dich jeder immer versteht und glücklich mit deinen Entscheidungen und deinem Handeln ist. Wenn du immer versucht es allen recht zu machen, wirst du dich und deine Bedürfnisse dabei automatisch in den Hintergrund stellen. Wichtig ist, dass du zu dir und hinter deinen Entscheidungen und Taten stehst. Eine gewisse Ungleichheit musst du hier einfach akzeptieren. Es ist völlig ok, wenn dich nicht jeder liebt und glücklich mit dir ist.

3. Wir limitieren uns selbst

Es ist leichter mit dem Strom zu schwimmen. Das Problem ist meistens nur, es ist nicht „unser Strom“, sondern die Richtung und Verhaltensmuster, die uns durch Erziehung und Gesellschaft anerzogen worden sind. Dadurch haben sich Annahmen über uns selbst in uns gespeichert, Glaubenssätze, die wir für wahr halten und nach denen wir handeln. Erfahre mehr über das Thema Glaubenssätze und lese dazu meinen Artikel „Ich bin ein Superstar – mit Glaubenssätzen zum Erfolg“. Durch das bewusste wahrnehmen unserer aktuellen Glaubenssätze, können wir erkennen, in welchen Bereichen wir uns selbst, aufgrund von falschen und limitierenden Glaubenssätzen, davon abhalten, mehr Selbstliebe zu entwickeln.

4. Wir wollen sofort Erfolge sehen

Es ist ein langer Prozess und umfasst sehr viele deiner Lebensbereiche. Du kannst damit beginnen, dir öfter etwas Gutes zu tun, zum Beispiel einmal die Woche nur für dich sein und Zeit mit dir verbringen. Das ist ein guter Anfang und definitiv ein Verhalten, was mir persönlich sehr viel gebracht hat. Trotzdem heißt das leider nicht, das du das Thema Selbstliebe jetzt abhaken kannst und du dich von nun an immer zu 100% liebst. Das soll dich überhaupt nicht entmutigen, sondern eben vorbereiten und sogar motivieren weiter am Ball zu bleiben und dich genau zu beobachten.

Stephan Wiessler beschreibt in seinem Artikel „Sich selbst lieben lernen – und alles andere wird egal“ ganz ausführlich warum es uns so schwer fällt uns selbst zu lieben. Schaue hier auf jeden Fall nochmal vorbei und lese dir seinen Artikel durch!

 

Also was ist Selbstliebe denn nun?

Wenn du dich in einer oder mehrerer dieser Situationen wiederfinden kannst, hast du vielleicht schon ein Gefühl dafür bekommen, wo du mehr Selbstliebe gebrauchen könntest und wo du schon ganz gut zu dir und deinen Bedürfnissen stehst. Selbstliebe ist so ein großer Begriff, dass ich ihn etwas detaillierter beschreiben möchte. Es gibt dazu unzählige Artikel und Meinungen. Oftmals geht es darum, sich öfter etwas zu gönnen, sei es eine Massage, eine besonders gesunde Mahlzeit, eine kurze Auszeit, etc. Meistens wird damit indiziert, dass du dir Zeit für dich nehmen sollst – eine Auszeit von deinem Alltag. Aber warum sollten wir nicht alle einen Alltag erschaffen, von dem wir keine Auszeit mehr benötigen?!?! Wäre das nicht ein viel nachhaltigeres und schöneres Ziel! Ein Alltag, in dem wir uns selbst ständig lieben können, anstatt Selbstliebe-Auszeiten nehmen zu müssen? Dieses ist mein Ziel. Doch bevor wir da ankommen, ist es total wichtig sich Auszeiten für sich zu nehmen, denn das kann der erste Schritt sein, um überhaupt festzustellen wie es uns wirklich geht und was wir brauchen.

Um das zu erreichen, müssen wir mehr Bewusstsein entwickeln und folgende Punkte verstehen und leben.

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Sei mutig und vertraue dir

Sich jeden Tag ein Eis zu gönnen, hat nicht viel mit Selbstliebe zu tun. Für Selbstliebe brauchst du mehr Mut und musst mehr Handeln, du musst deine Ängste überwinden und für dich einstehen, Dinge tun die außerhalb deiner Komfortzone liegen. Um dich dazu zu inspirieren, empfehle ich dir meinen Artikel über das Thema Komfortzone zu lesen. Hier erfährst du, warum es sich lohnt den Mut aufzubringen und was passiert, wenn du deine Komfortzone verlässt. Um sich selbst zu lieben, erfordert es Bewusstsein, Mut und die Sehnsucht nach einem erfüllteren Leben. Umso größer dein Bewusstsein wird, umso stärker wird auch deine Sehnsucht nach Veränderung. Habe Geduld mit dir und erlaube dir Schritt für Schritt durch diesen Prozess zu gehen und mit ihm zu wachsen!

„Loving ourselves through the process of owning our story is the bravest thing we well ever do.” – Brene Brown

Für seine eigenen Bedürfnisse einzustehen, Gefühle zu zeigen, seine Meinung zu äußern, benötigt es sehr viel Courage! Sich selbst zu lieben, obwohl man traurig, wütend oder verletzt ist, ist wohl eins der mutigsten und herausforderndsten Dinge die es gibt! Liebe dich nicht nur, wenn du lustig und glücklich bist, sondern eben auch genau dann, wenn du dich nicht gut fühlst. Denn darum geht es. Liebe dich immer, bedingungslos, mit all deinen menschlichen Fehlern und Schwächen. Liebe dich auch dann, wenn andere es nicht tun und das ist nur möglich, wenn du voll und ganz hinter dir stehst. Wenn du dich annimmst, so wie du bist und akzeptierst, dass du in einem ständigen Lernprozess bist und jeden Tag, jede Sekunde, die Chance hast, authentisch zu sein und weiter zu wachsen. Akzeptiere aber auch schlechtere Momente. Momente, in denen du keine Lust mehr hast und dir alles egal erscheint. Habe in solchen Momenten Vertrauen in dich und sei geduldig mit dir. Das gehört alles zum Leben dazu.

Selbstliebe-Mitgefühl

 

Mehr Selbstliebe in deinem Leben

Selbstliebe ist ein hohes Ziel, für das viele Steps notwendig sind. Beim Ausführen jedes dieser kleinen Schritte Richtung mehr Selbstliebe, stärkst du dich und kommst einem erfüllteren Leben immer näher und umso näher wir diesem Leben kommen, umso erfüllter und authentischer werden wir sein. Es ist eine Reise, eine Reise zu uns selbst und genau als das solltest du es auch ansehen. Es ist nicht ein Workshop, der nach einem Wochenende abgehakt ist oder ein Buch, was nach 1 Woche zu Ende gelesen ist. Aber beides ist Teil des Weges und kann dir helfen, dich mehr zu lieben und deine Selbstliebe zu stärken. Auf dieser Reise wirst du vieles Lernen, vor allem über dich, deine Beziehungen, deine Handlungen, deine Entscheidungen und es wird vielleicht auch weh tun. Weh tun, weil du merkst, dass du jetzt in einer Situation bist, in der du nicht authentisch bist und nicht deine Bedürfnisse respektierst oder deine Gefühle zulassen und fühlen kannst. An diesem Punkt kommen wieder der Mut und das Vertrauen ins Spiel. Beides muss so stark sein, dass du es schaffst, dein aktuelles Leben anzupassen, auf eine liebevolle und geduldige Weise.

12 Gründe für mehr Selbstliebe

Wenn du immer noch nicht überzeugt bist, lese dir diese 12 Gründe für mehr Selbstliebe durch und lass dich inspirieren den nächsten Schritt zu machen und deinem Leben mehr Erfüllung zu geben!

  1. Du kannst andere nur so viel lieben, wie du dich selbst liebst

    • Du kannst nur das nach außen tragen, was in dir ist. Wenn du dich selbst nicht liebst, wirst du auch nicht in der Lage sein, wirklich frei und offen einen anderen Menschen zu lieben. Diese Liebe wird immer durch Angst bestimmt sein. Umso mehr du die Liebe und das Mitgefühl in dir spürst, umso mehr kannst du diese Gefühle auch an andere Menschen weitergeben.
  2. Du entwickelst Mitgefühl für dich und andere

    • In diesem Prozess wirst du dir sehr viel näherkommen und lernen dich mehr zu unterstützen und geduldig mit dir zu sein. Dadurch entwickelst du Mitgefühl, welches dir hilft bei deinem eigenen Prozess, aber genauso in all deinen anderen Beziehungen.
  3. Du wirst gelassener und entspannter

    • Du wirst lernen dich und Situationen mehr zu akzeptieren und Dinge, die du jetzt in diesem Moment, nicht ändern kannst, so hinzunehmen. Das in Kombination mit mehr Mitgefühl, wird dich gelassener machen. Du wirst dich über manche Situationen nicht mehr so aufregen oder verbissen versuchen etwas zu ändern, was außerhalb deiner Macht ist.
  4. Du wirst dich nicht mehr so ernst nehmen

    • Auf der Reise zu dir, wirst du verstehen, was wirklich wichtig ist in deinem Leben. Gleichzeitig werden andere Dinge irrelevant oder verlieren an Bedeutung. Du kannst wieder über Dinge lachen, die du vorher als sehr bedeutend und vielleicht nervig oder schlimm empfunden hast. Dein Fokus wird auf etwas Größeres gelenkt und viele Situationen, in denen du deine Energie bis jetzt „verschwendet“ hast, verlieren mehr an Bedeutung.
  5. Du wirst dich nicht mehr so viel vergleichen

    • Das entwickelte Vertrauen in dich und dein Leben, wird deinen Fokus wieder mehr zurück auf dich lenken. Du wirst spüren was für dich richtig ist und gleichzeitig mehr Mitgefühl und Verständnis für dich entwickeln. Wenn du diesen Status erreicht hast, brauchst du den Vergleich zu anderen nicht mehr und wirst dich freier und unabhängiger fühlen.
  6. Du lernst deine Bedürfnisse kennen

    • Durch die intensive Auseinandersetzung mit dir und dem dadurch verstärkten Zugang zu dir und deinen Gefühlen, wirst du deine wahren Bedürfnisse kennenlernen. Du wirst spüren, was du wirklich willst und brauchst, losgelöst von äußeren Einflüssen.
  7. Du entwickelst mehr Selbstvertrauen

    • Du wirst Vertrauen entwickeln. Es wird dir leichter fallen, deine Ziele umzusetzen. Du wirst dir beweisen, dass du für dich einstehen kannst. Und das stärkt jedes Mal dein Selbstvertrauen.

„Es ist schwer, das Glück in uns zu finden und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.“

  1. Du wirst unabhängiger von anderen

    • Da du die Verbindung zu dir verstärkst und aufbaust, wirst du immer mehr Vertrauen aufbauen. Du wirst dir vertrauen, das du mit und bei dir sicher bist. Das du die richtigen Entscheidungen für dich treffen wirst und das du dir helfen kannst, wenn du Unterstützung brauchst. Das macht dich weniger abhängig von anderen Menschen und deren Einfluss und Meinung.
  2. Du kommst ins Handeln und setzt deine Vorhaben durch

    • Wenn du endlich weißt was du willst, die Zeichen deines Körpers verstehst und deine Gefühle dir klar zeigen, was du willst und was nicht, wird es dir sehr viel leichter fallen, deine Pläne und Vorhaben auch umzusetzen! Du wirst spüren, was richtig ist und dadurch einen natürlichen Impuls spüren, der dich ins Handeln bringt.
  • Du wirst deine Intuition stärken oder wiederentdecken

    • Wenn du deinen Fokus mehr auf deine Gefühle lenkst und wirklich in dich hineinfühlst, wirst du auch deiner Intuition, deinem Bauchgefühl, begegnen. Diese Stimme in dir wird wieder zum Leben erweckt bzw. wird sehr viel lauter werden und wird dich, wenn du sie lässt, leiten.
  • Du wirst deinen Körper besser verstehen

    • Durch mehr Gefühl in deinem Leben, die Auseinandersetzung mit deinen tieferen Wünschen, Sehnsüchten und Bedürfnissen, wirst du auch deinem Körper näherkommen. Das ist ein natürlicher Prozess. Es wird dir leichter fallen, zu spüren, wann und wie sehr du deinen Körper belasten kannst und wann er eine Pause braucht. Dein Körper wird dir genau sagen, was er braucht und was nicht.
  • Du wirst gesünder

    • Und genau aus diesen oben genannten Gründen, kannst du deutlicher spüren, was dir gut tut und was nicht. Dein Körper wird dir genau sagen, wann er bewegt werden will, wann er Zucker (wirklich) braucht, wann er Vitamine braucht oder Schlaf. Wenn du lernst, das zu verstehen, wirst du ein gesundes und ausgeglichenes Leben führen.

So lebst du mehr Selbstliebe

So, nun wissen wir was Selbstliebe ist, was Selbstliebe kann und du hast vielleicht eine Idee, wie dein Standpunkt zu diesem Thema ist. Ich gebe zu… Selbstliebe ist ein GROSSES Thema… sehr groß… Lass dich davon aber nicht entmutigen, sondern lass dich inspirieren, jeden Tag, ein kleines Stückchen mehr Selbstliebe zu leben! Dazu möchte ich dir ein paar Beispiele nennen, die dir Möglichkeiten aufzeigen, wie du lernen kannst, dich mehr zu lieben. Schaue doch auch mal bei laufvernarrt vorbei, sie hat einen tollen Artikel dazu geschrieben (23 Tipps!!!), der dir auf einfache und übersichtliche Weise beschreibt wie du mehr Selbstliebe in deinen Alltag integrieren kannst.

 

Hier meine 13 Selbstliebe-Hacks

  1. Mach Yoga

    • Yoga hat die Fähigkeit, dich dir näher zu bringen. Das passiert vielleicht nicht, wenn du einmal die Woche eine Vinyasa Stunde besuchst (völlig ausschließen möchte ich das aber auch nicht, es ist nur unwahrscheinlich). Während einer Yogastunde, liegt der Fokus ganz bei dir und deinem Körper. Du beobachtest dich in der Bewegung, nimmst wahr und atmest ganz bewusst dabei. Diese Vorgehensweise wird dein Körpergefühl vervielfältigen und dir einen ganz neuen Zugang zu dir und deinem Körper geben. Außerdem besagt die Yogaphilosophie, dass es kein richtig und falsch gibt. Es geht nicht darum im Wettbewerb mit anderen zu sein. Es geht einzig allein darum auf deinen Körper zu hören und das zu tun, was sich für dich richtig anfühlt.
  2. Komme deinen Gefühlen auf die Spur

    • Gebe deinen Gefühlen mehr Raum. Im Alltag ist oft nicht genug „Platz“ für unsere Gefühle, da wir ständig funktionieren müssen. Erschaffe dir und deinen Gefühlen daher bewusst den Raum, um gefühlt zu werden. Halte dazu dreimal am Tag inne, schließe deine Augen und spüre in dich hinein. Frage dich: wie fühle ich mich gerade? Welche Bedürfnisse habe ich in diesem Moment? Wie fühlt sich das in meinem Körper an? Bewerte nicht, fühle einfach und mache weiter.
  3. Ein Date mit dir

    • Ein Klassiker unter den Selbstliebe Tipps 🙂 Zurecht! Verabrede dich mit dir und nehme dir bewusst Zeit für dich. Trage es in deinen Kalender ein und halte dir diese Zeit frei – nur mit dir, nur für dich! Überlege dir, wonach dir gerade ist, worauf du wirklich Lust hast und tue genau das! Versuche in dieser Zeit voll und ganz deine aktuellen Bedürfnisse zu befriedigen und lasse es dir richtig gut gehen. Das kann (tatsächlich) ein Rosenblütenbad sein J, aber genauso gut auch ein Spaziergang, male ein Bild, lese ein Buch oder helfe ehrenamtlich im Tierheim… was immer es ist, wonach du dich gerade sehnst!
  4. Liebe dich, wenn du dich nicht magst

    • Nehme die Situationen wahr, in denen du dich nicht magst. Wie reagierst du darauf? Verurteilst du dich vielleicht? Glaubst du vielleicht, dass du nicht so fühlen oder reagieren solltest? Nervt es dich, dass du schon wieder traurig oder wütend bist? Versuche diese Bewertung abzulegen und erlaube dir, einfach so zu sein, wie du gerade bist! Ohne Kompromisse.
  5. Sag Nein

    • Lerne Nein zu sagen. Mach nicht immer alles, was andere von dir erwarten. Wenn du dich nicht danach fühlst oder es sich generell falsch anfühlt, sage Nein dazu. Du wirst merken, dass nichts Schlimmes passieren wird. Am Anfang werden deine Kollegen und Freunde vielleicht erstaunt sein, aber sie werden sich daran gewöhnen, dass du nicht ständig zu allem Ja sagst!
  6. Sag Ja

    • Sag mehr Ja zu dir! Ja zu deinen Bedürfnissen, Ja zu deinen Gefühlen und Ja zu dem, was dir gut tut! Sag Ja zum Leben, zu deinem authentischen Weg, zu neuen Abenteuern. Erschaffe Situationen, neue Momente, in denen du dir beweisen kannst, dass nicht jeder Tag gleich ist, dass du nicht immer gleich agieren und reagieren musst! Das wird deinen Horizont erweitern und dein Selbstvertrauen stärken.
  7. Schreib dir 10 Dinge auf, die du mehr in deinem Leben haben willst

    • Nehme dir ein paar Minuten Zeit und notiere dir mindestens 10 Dinge, die du mehr in deinem Leben haben möchtest. Das können Gefühle, Situationen, Menschen oder Dinge sein. Woran erfreust du dich besonders? Wobei fühlst du dich am wohlsten? Wann bist du voller Energie oder besonders entspannt? Notiere einfach alles, was gut für dich ist und wonach du dich sehnst. Dann schaue wie diese Liste mit deinem aktuellen Leben übereinstimmt und versuche mehr davon in dein Leben zu integrieren.
  8. Wochen-Reflektion + Selbstliebe Tipp

    • Reflektiere deine Woche und betrachte, rückblickend, was du erlebt hast und wie du dich dabei gefühlt hast. Was waren gute Momente und welche waren eher schlecht. Ziehe ein Resümee und notiere, was du daraus gelernt hast, was du in Zukunft anders machen möchtest. Definiere eine Handlung, die du in der kommenden Woche konkret anders machen möchtest, um deine Bedürfnisse und Gefühle mehr zu respektieren und umzusetzen.
  9. Schreibe auf bei welchen Dingen du dich unwohl fühlst

    • Beobachte dich für ein paar Tage und bemerke, bei welchen Handlungen oder in welchen Situationen du dich eher unwohl fühlst. Wann versucht dir dein Körper zu sagen, dass es reicht oder deine Gefühle flüstern dir zu, dass du das eigentlich nicht magst. Notiere diese Dinge und überlege dir, was du in Zukunft anders machen kannst.
  10. Mache etwas Neues

    • Schau mal über deinen Tellerrand und bewege dich außerhalb deiner Komfortzone! Überlege, was du schon immer mal machen wolltest oder sagen wolltest und tue es! Fange klein an und setze dir ein realistisches Ziel. Lese dazu meinen Artikel über Komfortzonen und traue dich deine zu verlassen! Das schafft dir neue Perspektiven, Selbstvertrauen und Mut.
  11. Beobachte wie du mit dir sprichst

    • Typisch ich! Ach, wie dumm von mir! Immer das gleiche mit mir!… das sind Aussagen, die wir oft zu uns selber sagen. Ganz unbewusst, einfach so, ständig. Nehme das mal wahr und finde heraus, wie oft du so mit dir sprichst. Oft sind wir viel härter zu uns, als wir zu einer guten Freundin sind. Aber warum machen wir das? Entscheide dich dazu, von nun an, nicht mehr so mit dir zu sprechen. Sag dir doch stattdessen etwas Schönes und sei dir selbst eine gute Freundin. Fange an dir selber Komplimente zu machen, wenn du etwas Gutes getan hast. Komplimente sind Balsam für deine Seele.
  12. Glaubenssätze

    • Überprüfe deine Glaubenssätze. Welche Annahmen hast du über dich? Glaubst du an dich und deine Stärken, akzeptierst du deine Schwächen? Wahrscheinlich eher nicht… Verstehe warum das so ist und warum du limitierende Glaubenssätze hast und wo sie dich daran hindern, dein wahres Selbst zu leben. Lese meinen Artikel dazu und erschaffe dich neu.
  13. Meditation

    • Komme zur Ruhe. Höre in dich hinein und finde Kraft in dir. Um näher zu dir und deinem Kern zu gelangen, ist die Meditation eine sehr kraftvolle Methode. Du kannst hier sehr viel über dich lernen, deine Gedanken und deine Reaktionen beobachten. Es wird dein Bewusstsein erweitern und dein Verständnis erhöhen. Wie du damit starten kannst, worauf du achten solltest und wie du deine Meditation verbesserst, kannst du in meinem Artikel

„Die schlimmste Einsamkeit besteht darin, sich selbst nicht leiden zu können.“ – Mark Twain

 

Meine Empfehlungen für dich:

  • Überprüfe deine Glaubenssätze!
  • Schau dir den Artikel von Stephan Wiessler an „Sich selbst lieben lernen – und alles andere wird egal
  • Hole dir Inspiration und Mut um endlich aus deiner Komfortzone zu steigen!
  • Wenn du noch mehr Tipps brauchst, um mehr Selbstliebe in deinen Alltag zu integrieren, lese auf jeden Fall den Artikel von laufvernarrt
  • Lerne mehr über Meditation und wie du diese wundervolle Methode nutzen kannst
  • Eine sehr schöne geleitete Meditation findest du hier von Laura Seiler. Sie hilft dir eine gesunde Beziehung zu dir selbst zu entwickeln und deine innere Kraft zu erkennen. Das kannst du ganz bequem Abends vor dem Schlafengehen oder morgens nach dem Aufstehen hören.
  • Ein kleiner komprimierter Ratgeber, kurz und knackig, auf 90 Seiten gut zusammengefasst. „Selbstliebe: Lerne Dich selbst zu lieben, dann können es auch andere. Das wichtigste auf den Punkt gebracht, ohne ermüdende Erklärungen oder viel drum herum. Kann ich sehr empfehlen!

Was soll ich noch sagen… fang einfach damit an! Entscheide dich dafür und starte noch heute mehr Selbstliebe zu praktizieren. Erweitere dein Bewusstsein und entwickle mehr Mitgefühl für dich und andere. Sei mutig und bewege dich außerhalb deiner Komfortzone, um deinem Leben mehr Freude, Liebe und Vertrauen zu geben.

Schreibe mir gerne einen Kommentar und lass mich wissen, welche Erfahrungen du gemacht hast oder welche Selbstliebe Hacks du anwendest. In welchen Bereichen es dir besonders schwerfällt, dich selbst zu lieben <3

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1 Comment

  1. Hallo Julia,

    das ist wirklich ein super toller Beitrag von dir! 👍 Es stimmt schon dass es nicht immer einfach ist sich selbst zu lieben. Vorallem fällt es vielen Frauen nicht gerade leicht, wenn der Körper etwas dicker ist, oder sich benachteiligt fühlt durch eine Schwäche. Ich kann es sehr gut nachvollziehen weil ich mich selbst auch nie wirklich geliebt habe. Und ich habe immer etwas an meinem Körper gefunden, woran ich nörgeln konnte.
    Heute bin ich um einiges mehr gereift und habe angefangen mich und meinen Körper wirklich zu verstehen und ihn akzeptiert wie er ist. Ich habe die Verantwortung für mein Leben und ebenfalls für meinen Körper übernommen und dadurch auch wieder viel mehr Selbstvertrauen gewonnen! Was mir sehr gut hilft ist, wenn ich mich im Spiegel sehr genau betrachte. Was habe ich was andere nicht haben? Genauso lache ich mich an und sage dass ich wundervoll bin, so wie ich bin. Ich achte dann immer darauf dass ich in einem liebevollen Ton mit mir und meinem Körper spreche. Erstens tut mir das sehr gut und zweitens, wenn man es jeden Tag macht, prägen sich die positiven Sätze in dein Unterbewusstsein ein. Und schon nach kürzester Zeit habe ich mich mit ganz anderen Augen gesehen.
    Mir hilft das ungemein, bewusst mit meinem Körper umzugehen und auf ihn zu hören.

    Viele Grüße Ramona

    Ps: mach weiter so 😊👍

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