Selbstwertgefühl-stärken


Meine Selbstwertgefühl-Beichte

Ich muss dir heute etwas beichten. Mein Selbstwertgefühl war im Keller. Ich wusste weder wer ich bin noch war ich mir über meinen Wert bewusst. Jahre lang war ich nur auf meine Karriere fokussiert und habe es kaum darüber hinausgeschafft. Ich habe mich übergangen, nicht auf meine Gefühle gehört und meine Gesundheit völlig vernachlässigt. Ich sage heute sehr leicht, dass ich der unbewussteste Mensch der Welt war- so fühlt es sich zumindest heute an. Ob ich es geschafft habe mehr Bewusstsein in mein Leben zu bringen und mittlerweile ein bewussteres Leben führe erfährst du jetzt. Außerdem erfährst du, wie stark dein Selbstwert ist und warum es gut ist ihn zu stärken.

„Wenn du immer versuchst normal zu sein, wirst du niemals erfahren, wie besonders du sein kannst“ Maya Angelou

 

Mangelndes Selbstwertgefühl

Es steckt bereits im Wort. Hier herrscht ein Mangel. Ich war mir Jahre lang nicht über meinen Wert bewusst. Hätte mich jemand gefragt, hätte ich nicht gewusst was ich antworten sollte.  Wahrscheinlich hätte ich von meiner Karriere und meinem Job erzählt. Aus diesem Mangel heraus kann nichts Neues wachsen, denn wenn ich meinen Wert nicht kenne und auch an meinem Selbstvertrauen zweifle, nehme ich die Möglichkeiten, die sich mir bieten gar nicht wahr und verpasse sie einfach. Ich habe Jahre lang Chancen verpasst. Ich steckte in einer ungesunden Beziehung, aus der ich mich nicht traute zu befreien, ich litt stark an Übergewicht. Bei einer Größe von 1,68m wog ich zu Spitzenzeiten über 100 kg. Ich dachte nicht nach. Ich nahm das Leben so hin wie es war. Ich ging keinen Schritt nach vorne. Ich hielt mich in meiner kleinen Komfortzone auf und hielt die Umstände einfach aus. Ich traute mir zu, zu arbeiten und viel zu leisten. Ich überlastete mich so sehr mit Arbeit, um sbends nur müde ins Bett zu fallen. So verdrängte ich mein Leben und die Tatsache, dass ich mir nicht zutraute für mich einzustehen.

 

Mein Selbstbild leitete mich durch mein Leben

Rückblickend habe ich festgestellt, dass mein Leben ein Spiegel meines Inneren war. Und das ist immer so – nicht nur bei mir. Ich war ängstlich Entscheidungen zu treffen bzw. ängstlich alles was unbekannt und außerhalb meiner Komfortzone lag zu erkunden. Ich hielt die Situation einfach Jahre lang so aus. Ich fragte mich nicht, ob ich glücklich oder unglücklich bin, ich fragte mich prinzipiell sehr wenig, denn ich hatte vor den Antworten Angst. Die Antworten die ich mir, wenn ich den Mut gehabt hätte, ehrlicher weise hätte geben müssen, hätten viel Veränderung zur Folge gehabt. Mein damaliger Partner hat mir diese Fragen auch nicht gestellt, ein Glück 😊

Ich war dazu einfach nicht stark genug und nach außen hatte ich ein sehr ambitioniertes Bild kreiert, so dass andere auf mich stolz sein konnten. Das bewies mir immer wieder, dass da doch etwas dran sein muss, wenn ich doch so gutes Feedback zu meinem Werdegang und meiner Karriere bekomme. Meine bereits erwähnte Beziehung verlangte emotional in den Jahren zusätzlich sehr viel von mir und nahm mir noch mehr Raum den Fokus auf mich zu richten. Heute weiß ich, dass ich mir diese Situation genauso ausgesucht habe, weil sie die beste Ablenkung von mir selbst war. 50-60 Stunden Arbeitswoche, Geschäftsreisen, eine aufreibende Beziehung und noch ein bisschen Privatleben… da blieb nicht mehr viel von mir und für mich übrig.

 

Wie du ein geringes Selbstwertgefühl erkennst

Heute weiß ich, dass ich ein sehr geringes Selbstwertgefühl hatte. Ich gehe soweit, dass ich behaupte, dass ich überhaupt keins hatte. Ich war prinzipiell ängstlich, zurückhalten, habe mir Neues nicht zugetraut (außer auf der Arbeit – das war meine Erfolgsoase) und im Laufe der Jahre habe ich Situationen genutzt, um aus meiner Beziehung zu flüchten, dass hatte aber nicht etwas mit Mut zu tun, sondern weil ich aus der negativen Spirale rauswollte. Damals konnte ich es bei weiten nicht so in Worte fassen wie heute. Ich erinnere mich, wie ich nur sagte: „ich bin froh, mit der Uni, nach Kambodscha zu fliegen, dann habe ich ein wenig Ruhe und Abstand“. Weil sich Menschen mit einem geringen Selbstwert nicht zeigen, werden sie oftmals als weniger intelligent und weniger attraktiv abgestempelt. Mit diesem Vorurteil möchte ich hier aufräumen, denn oftmals steckt ein riesen Potenzial in ihnen, sie trauen es sich nur nicht nach außen zu kommunizieren und sich zu zeigen.

 

Der entscheidende Unterschied zwischen einem geringen und einem hohen Selbstwert

Was machen die einen anders als die anderen? Ich habe Menschen oftmals beneidet die große Menschschaaren um sich sammeln können und den Raum betreten und alle Aufmerksamkeit bekommen. Mich hat das immer verletzt bzw. habe ich damals nur gedacht, dass ich eben nicht so bin. Hier habe ich mir meine eigenen Grenzen gesteckt und meine Annahmen über mich weiter gefüttert. Meine damaligen Glaubenssätze waren fast statisch:

  • Ich mache Karriere
  • ich habe keine Zeit
  • ich bin nicht gut genug, um ein besseres Leben zu führen
  • ich muss das jetzt ertragen.
  • Sobald ich finanziell unabhängig bin, kann ich mich ums Glücklichsein kümmern.

Das war meine unterbewusste Einstellung damals.

So viele Menschen schieben die wirklich wichtigen Dinge vor sich hin und schlagen einen sehr schmerzlichen Weg für sich ein, was ihr an meinem Beispiel gut erkennen könnt. Was machen die Menschen denn nun anders, die mit einem gesunden Selbstwertgefühl ausgestattet sind? Heute weiß ich, dass es nur der Glaube ist, den sie an sich haben. Ihre Grenzen sind viel weiter und breiter gesetzt. Sie glauben fest daran etwas zu erreichen und sind dadurch motiviert, ob sie es letztendlich umsetzen spielt jetzt erstmal keine Rolle, aber sie limitieren sich nicht von Anfang an selbst.

 

Wieso sollten wir alle unser Selbstwertgefühl stärken?

  • Um unsere Grenzen zu sprengen und aus unserer Komfortzone auszubrechen
  • Um jeder Chance im Leben, die sich richtig anfühlt, nachgehen zu können ohne dass uns unsere Limitierungen davon abhalten
  • Um unser volles Potenzial auszuleben und uns der Welt zu zeigen, so wie wir sind
  • Um unsere Ängste besser zu kontrollieren und uns nicht von ihnen kontrollieren zu lassen
  • Um das was wir uns wünschen auch zu leben und genau zu wissen, wo unsere Stärken und Schwächen liegen
  • Um ein viel bewussteres Leben führen zu können, dass uns dabei unterstützt herauszufinden was wir wirklich wollen
  • Um uns so anzunehmen wie wir sind, mit all unseren Gefühlen

 

Selbstwertgefühl stärken

Es gibt also genug Gründe damit zu beginnen dein Selbstwertgefühl zu stärken. Das Schöne dabei ist, dass du so bleiben kannst wie du bist, denn alles ist bereits in dir vorhanden. Es wartet nur darauf aktiviert zu werden. Ich habe diese Erfahrung sehr schmerzlich durch mein Burnout machen müssen, um überhaupt erstmal zu verstehen was alles schief ging. Als ich anfing mich mit mir selber zu beschäftigen, musste ich mir keine neuen Eigenschaften aneignen, ich musste lediglich, dem was da war endlich einmal Raum geben. Ich habe in dieser Zeit einige Methoden herausgefunden, die es einem einfacher machen. Denn ganz ehrlich, hätte mich damals jemand gefragt wer ich bin oder wie ich das herausfinden will, wäre ich maßlos überfordert gewesen. Um dich davor zu bewahren möchte ich meine besten Methoden und Erkenntnisse mit dir teilen.

 

Wie du dein Selbstwertgefühl stärkst

  1. Gehe mit deinem inneren Kritiker ins Gespräch

Kommt dir das bekannt vor?

  • So schlechter du von und über dich sprichst, um so negativer beeinflusst du dein Selbstbild. Je positiver du mit dir sprichst, wertfreier, entwickelst du ein ganz neues Bewusstsein über dich und wirst merken, dass du gar nicht so schlecht bist, wie du angenommen hast. Diese Möglichkeit eröffnet dir auch zu verstehen, dass es gut ist Fehler zu machen und dass es nicht bedeutet, dass du ein schlechter Mensch bist.
  1. Schreibe dir deine Erfolge auf

    • Was hast du bisher schon erreicht? Und was hast du wirklich sehr gut gemacht? Bei den meisten Menschen mit einem geringen Selbstwert kann ich feststellen, dass sie sich ihren Erfolg meistens gar nicht selber zuschreiben. Entweder haben sie Glück gehabt oder andere waren viel mehr an dem Erfolg beteiligt als sie selbst. Ich habe viele Jahre auch „Glück gehabt“ und habe es nicht mir zugeschrieben, dass ich einen guten Uni-Abschluss gemacht habe. Was in meinem Kopf bedeutend war, war, dass ich erfolgreich bin. Ich habe es nur selber nicht als Erfolg gewertet. Frage dich ganz gezielt, was du erreicht hast und worauf du stolz bist. Falls du dabei Schwierigkeiten hast frage deine beste Freundin. Eine absolute Empfehlung und das hat sehr viel bei mir verändert war ein Erfolgstagebuch zu führen. Schreibe dir dazu mindestens 2-3 Mal die Woche, deine Erfolge auf. Es gibt Erfolge, jeden Tag, und sobald du sie dir aufschreibst, wird dein Bewusstsein dafür geschärft. Meine ersten Einträge, nachdem ich zurück aus Shanghai war, waren oftmals, dass ich es geschafft habe mir gesundes Essen zu kochen. Das kam nämlich davor viel zu kurz. Das war in meiner damaligen Situation ein großer Erfolg für mich. Wenn du dein Tagebuch regelmäßig schreibst, wirst du merken, wie dein Bewusstsein viel schärfer wird und du auch kleinere Erfolge groß feiern kannst. Langfristig wird es dein Selbstwertgefühl stärken
  2. Suche dir Herausforderungen

    • Suche dir kleinere Herausforderungen, die dich aus deiner Komfortzone holen und vor denen du dich fürchtest. Wichtig: diese Herausforderungen sollten machbar sein. Meine größte Herausforderung war es alleine zu sein. Ich hatte Angst davor alleine zu sein. Ich fühlte mich vorher sehr einsam. Als ich aus Shanghai zurückkam habe ich mir ganz bewusst Tage und Momente ausgewählt in denen ich ganz alleine war, ohne Ablenkung, um einfach mal zu beobachten was passiert. Ich hatte auch große Angst davor, anderen zu erzählen, was mir passiert ist und dass ich jetzt mit der Diagnose Burnout zu Hause sitze. Ich habe am Anfang nur ganz wenigen Menschen davon erzählt, aber ich fing langsam an darüber zu sprechen. Das stärkte mein Selbstwertgefühl und bewies mir, dass es ok ist, so wie ich jetzt gerade bin. Ich lernte auch, dass das wovor ich so große Angst hatte, sich als gar nicht so schlimm herausstellte. Ich konnte dadurch auch meine Selbstzweifel: „das schaffe ich nie“ in „ich habe es geschafft“ umwandeln und das hat mich sehr bestärkt. Damit möchte ich dir zeigen, dass es nicht immer die ganz großen Dinge sein müssen. Hier ist die Kontinuität wichtiger. Nehme es dir ganz bewusst vor. Weihe eine dir vertraute Person in deinen Plan ein, so dass du noch motivierter bist es umzusetzen. Zeitgleich hast du dann auch eine Verbündete mit der du über deine Erfahrungen sprechen kannst. Eine win–win Situation 😊 Wie du neue Inspiration für Herausforderungen findest hat Torsten Pretsch schön in seinem Artikel beschrieben.
  3. Hinterfrage deine Gedanken und schreibe sie dir auf

  • Oftmals sind unsere Gedanken so laut, dass es uns schwerfällt, sie nicht für wahr zu halten und ihnen bedingungslos zu glauben. Hier ein guter Tipp, der mir sehr geholfen hat. In meiner Zeit zu Hause schlichen sich fast täglich Gedanken ein die mir sagten: „du bist ein Versager“. Ich konnte sie schon fast nicht mehr hören. Eines Tages, als es schon wieder fast nicht auszuhalten war, nahm ich mir ein Blatt und schrieb den Gedanken mittig auf ein Blatt und überlegte, ob dieser Gedanke wahr ist oder nicht. Dazu schrieb ich mir alle Entscheidungen auf, die ich getroffen hatte, um meinen Arbeitsvertrag in Shanghai zu kündigen. So entstand eine Art „Mindmap“ und ich konnte ganz klar vor mir sehen – schwarz auf weiß – dass ich nicht versagt hatte, sondern das ich für mich eingestanden bin und endlich auf meinen Körper und meine Seele gehört habe. Wann immer dann dieser Gedanke wieder kam, konnte ich das klar verneinen und den Gedanken weiterziehen lassen. Manchmal nahm ich mir die Mindmap auch nochmal zur Hand. So lernte ich langsam meine Gedanken zu hinterfragen und mein Selbstwertgefühl zu stärken.
  1. Visualisiere deinen Erfolg

  • Das was wir uns vorstellen, wird unsere Realität, da wir unser Verhalten unterbewusst danach ausrichten. Klingt verrückt, ist aber so. Mir war schon vor meiner Abreise klar, dass ich nicht nach Shanghai fliegen möchte und all meine Anstrengung, dass Beste aus dieser Zeit zu machen, hat mir mehr Energie geraubt als gebracht. An einem einfachen Beispiel, vor dem wir bestimmt alle schon mal standen, möchte ich die Kraft der Visualisierung verdeutlichen. Du musst einen Vortrag halten. Ob in der Schule, Uni oder auf der Arbeit. Die meisten Menschen fürchten sich davor. Wer sich vorstellt, dass er für den Vortrag ausgelacht wird, dass niemand interessiert sein wird oder aber auch am Ende stark kritisiert wird, wird erstmal alles vermeiden, um den Vortrag überhaupt halten zu müssen. Schafft man es nicht, sich davor zu verstecken, wird man wahrscheinlich sehr schnell sprechen, sehr leise sprechen und alles versuchen, um den Vortrag einfach hinter sich zu bringen. Kommt dir das bekannt vor? Ich hasste Vorträge. Wenn sich die gleiche Person freiwillig für diesen Vortrag gemeldet hätte, dann würde die Person mit ganz anderen Voraussetzungen an den Vortrag herangehen, mit einem ganz anderen Mindset, selbstsicher und überzeugt von sich und ihren Fähigkeiten. Das mag sich für dich völlig unrealistisch anhören, aber genauso unrealistisch kann das negativ Szenario aussehen. Seht ihr hier den ganz entscheidenden Unterschied? Die Ausgangssituation ist für jeden die gleiche, doch was innerlich in uns stattfindet ist für jeden so sehr unterschiedlich. Deshalb ist es so enorm wichtig, dass du entscheidest, wie du dich fühlen willst, durch die Gedanken die du dir vorher machst.

 

Meine Empfehlungen für dich:

  • Tim von dubistgenug.de hat einen Guide zum Thema Selbstwertgefühl stärken geschrieben. Hier wird sehr detailliert auf die unterschiedlichsten Punkte eingegangen. Sehr lesenswert, um sich noch besser unterstützen zu können.
  • Hilfreiche Tipps für den Alltag sind in dem Buch:von der Freude den Selbstwert zu stärken“ von Friederike Potreck-Rose, Dipl.-Psychologin, sehr schön erklärt und anschaulich beschrieben. Dieses Buch hat mir vieles einfacher gemacht und mich in meinem Prozess unterstützt.
  • Erfahre hier, was es dir bringt aus deiner Komfortzone auszusteigen.
  • Wie es zu meinem Burnout kam und was es mit mir gemacht hat erfährst du hier
  • Falls du auf Podcasts stehst, empfehle ich dir den Podcast: „Stärke dein Selbstbewusstsein in 5 Schritten von Laura Seiler. Sie bringt es immer wieder auf den Punkt. Viel Spaß beim Hören.

 

Wie stärkst du dein Selbstwertgefühl? Und in welchen Bereichen könntest du es noch mehr stärken? Ich freue mich, wenn du deine Erfahrungen und Tipps mit uns teilst, so dass keiner mehr an sich zweifelt. In einer Welt in der wir alle so sind, wie wir nun mal eben sind, ohne uns zu vergleichen, herrscht kein Unglück mehr.

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2 Comments

  1. Liebe Julia,
    danke für diesen tollen Beitrag! Es ist so enorm wichtig, sich mit diesen Dingen zu beschäftigen. Mir ist beim Lesen eine eigene Geschichte eingefallen: Ich hasste Vorträge gleichermaßen und war auch noch unbeliebt in der Schule. Dann hatten wir in der 11. Klasse eine Lehrerin in Englisch, die sehr gut war, den kreativen Bereich nicht unterschätzte. Es war das Thema Südafrika und ich meldete mich freiwillig spontan für einen Vortrag, weil einer meiner Lieblingssongs dieses Thema hatte. Ich glaube oft, dass es gut ist, zu hinterfragen, ob man denn wirklich nicht vor Leuten reden kann oder es nur so mitbekommen und aufgesaugt hat. Sprich: Wer man wirklich ist. Bloß weil die Allgemeinheit vor irgendwas Angst hat, ist es für mich vielleicht nicht gleich auch so. Ich kann zum Beispiel nicht verstehen, wieso die meisten meiner Bekannten niemals auf einer Bühne Karaoke singen würden, wobei nichts passiert, außer dass man vielleicht ausgelacht wird. Dafür fahren sie angstfrei Auto, wobei ja wirklich viel mehr passieren kann. Und dann halten sie es mir auch noch vor, wie peinlich Karaoke doch ist.
    Diesen inneren Kritiker kenne ich zur genüge, gerade als Künstlerin, die sich immer anhören darf: Kann man davon leben? Wenn ja, wirst du immer weniger haben als alle anderen. Suche dir doch was sicheres etc.
    Ganz toll finde ich, wie du am eigenen Beispiel beschreibst, wie das Gefühl war, dass es in Shanghai nicht gut gehen wird. Es ist so wichtig zu schauen, wie sich etwas anfühlt.
    In diesem Sinne, viele Grüße, ich werde schauen, wie ich diese Tipps im Alltag einbringen kann.
    Als Gute
    Tina

    • Julia Reply

      Hey liebe Tina!
      Tausend Dank für dein Kommentar 🙂 Den Vergleich mit dem Auto fahren und dem Karaoke Singen ist genial!!!! Und ich muss zugeben, dass ich auch mehr Angst vorm Singen, als vorm Autofahren habe – das ist doch verrückt! Das hast du wirklich schön in Relation gebracht 🙂
      Und ja, genau das ist es…. FÜHLEN… dazu möchte ich inspirieren… da ich fest glaube, dass wir alle ein erfüllteres Leben hätten, wenn wir mehr fühlen würden.
      Lass mich gerne wissen, ob und wie du deinen Alltag neu gestaltet hast und was dir mehr oder weniger gebracht hat
      Deine Juli

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